Zufall oder Schicksal?! PENDELN um zu PENDELN …

Das Wort »Pendeln« ist — leider?! — ein sog. »Teekesselchen«. Was in diesem Blog vordergründig gemeint ist, ist natürlich das privat oder berufsbedingte Pendeln … im Sinne von: Reisen von einem Ort zum anderen — und wieder zurück (sonst wäre es ja keine Pendelbewegung).

Viele Menschen denken aber zuerst an das »esoterischen« Pendeln mit einem … im wahrsten Sinne des Wortes … Pendel, das hin- und herschwingt und, wenn alles klappt, dadurch z.B. den Kontakt zu Verstorbenen herstellt — und lauter so abgedrehtes Zeug, mit dem ich als knallharte Berufspendlerin ausm richtigen Leben nicht allzu viel anfangen kann.

Da halte ich es schon eher mit Edgar Allan Poe und seiner schaurigen Kurzgeschichte »Das Pendel«, die uns früher in der Schule unser Deutschlehrer abschnittweise vorgelesen hat, wenn die Pflicht mal gerade erfüllt war. Dieses überdimensionierte, Standuhr-artige Pendel hat auch nichts mit dem Reisen zu tun, da geht es um ein riesengroßes Pendel, das einem Eingeschlossenen immer näher kommt … absolut gruselig! … und eine Wort- und Sinnverwandtschaft, die ich demütig und dankbar annehme. Danke, Edgar! Great stuff.

 

Mein Pendel-Thema ist natürlich ein anderes. Anfangs habe ich immer eiligfertig die nicht vorhandene Verwandtschaft mit dieser Eso-Pendelei betont und mich davon entschieden abgegrenzt. Mittlerweile finde ich es richtig gut, dass dieses altmodische Wort für ein modernes Phänomen doppeldeutig ist. Und mit E.A. Poe in einer Reihe zu stehen (najaaaa … ich weiß schon …) — never mind — da gibt es Schlimmeres, oder?!

Mehr noch! Mittlerweile pendele ich um zu pendeln. Das funktioniert sinngemäß in beide Richtungen. Und natürlich nur im übertragenen Sinne. Denn ich bin ja keine »Eso-Mutti« in wallenden lila Gewändern und mit zu viel schwarzem Kajal unter den grünen Augen.

Aber den Wörterzwilling, der keine Wahlverwandtschaft ist, akzeptiere ich nun — und freue mich über die, und das meine ich jetzt durchaus wörtlich bzw. im wahrsten Sinne des Wortes, »Übersetzungen« des Wortes in andere Sprachen.

Setzen wir also gemeinsam über an andere Ufer des Verstehens … to commute! Was das mit »being mute« zu tun hat?! Dazu verreisen wir ein andermal, okay?! Stay tuned and keep on SWINGing :-).

1 Kommentar

  1. Hey, daraus lässt sich doch was machen!
    Wörter wie “commute” und “commuer” sind doch Steilvorlagen für Wörterliebhaber auf Reisen.
    Daraus lässt sich MEHR machen …!!! Ich warte.

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