Ein volles Leben aus einem bisschen Koffer!

Er ist wirklich nur ein Teilzeitpendler. Er kann und will deshalb mit den Vollzeitpendlern gar nicht mithalten.

Heute pendelt er wieder zwischen den Arbeitsplätzen, die ihm sein Arbeitgeber bereitstellt. Aktuell zwischen dem Ort, an dem er eigentlich arbeitet, und dem Standort der Zentrale, da wo die Musik spielt.

Wann immer die Musik ganz besonders laut ist, spielt er mit. Dann muss er natürlich mit auf der Bühne stehen. Er reist an! Dafür hält die Zentrale in beschränktem Maße Appartements bereit. Notfalls auch mal ein Hotel. Für ein oder zwei Übernachtungen pro Woche. Die Deutsche Bahn hat ihm sogar extra eine Hochgeschwindigkeitsstrecke gebaut. Nimmt er natürlich dankend an.

Für die Reisen zwischen dem First und dem Second Life ist der Koffer immer eng gepackt. Einen 2. Anzug für den nächsten Arbeitstag, 1x private Kleidung für abendliche Aktivitäten bzw. 1x Laufsachen für einen abendlichen Lauf. — Für den Fall, dass es abends noch hell ist!
Da bleibt nicht mehr viel Luft, aber einen Kopfhörer mit aktiver Rauschunterdrückung quetscht er immer noch rein. Whenever possible!

Wenn er losfährt, ist die Woche schon so gut wie rum. Um das oben erwähnte Equipment auszuleben, ist der Aufenthalt eng getaktet. Kurz aufgeschaut, dann ist er auch schon wieder im Rück-Zug!

Der schönste Moment ist der Morgen am Abreisetag. Genauso schnell, wie er alles ausgepackt hat, verschwindet es wieder im Koffer und er nimmt sein Leben wieder mit nach Hause.

Gelaufen ist er heute Abend schon. Der schönste Moment kommt noch!

Morgen früh!

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Beitragskommentare